Und warum wir sie oft nicht allein beantworten können
Bestimmte Fragen tauchen bei uns allen irgendwann im Leben einmal auf. Manchmal in einer Krise. in Veränderung oder auch mitten im Leben, wenn von außen betrachtet eigentlich alles gut funktioniert.
Es passiert vielleicht gar nichts Dramatisches, der Alltag läuft, der Job ist okay, die Familie ist da, die To-do-Listen werden abgearbeitet. Und dennoch gibt es vielleicht diesen Moment, in dem etwas innerlich leise anklopft.
- Wer bin ich wirklich?
- Wofür bin ich hier?
- Was macht mich lebending?
- Wem und was gebe ich mein Herz?
- Und was soll einmal von mir bleiben?
Diese fünf Lebensfragen begegnen uns in unterschiedlichene Formen, nicht immer zur selben Zeit und auch nicht für jeden Menschen gleich. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir uns diese Fragen alle irgendwann einmal in unserem Leben stellen.
Die „großen Lebensfragen“ kommen oft leise und unerwartet
Lebensfragen kommen oft gar nicht groß und dramatisch daher. Weder als Sinnkrise, kompletter Umbruch oder als Moment, indem man alles plötzlich infrage stellt.
Vielmehr tauchen die Fragen meiner Erfahrung nach recht unspektakulärer auf, manchmal sogar „getarnt“ als innere Unruhe, Müdigkeitkeit, Gereiztheit und als Gefühl, nicht mehr richtig am eigenen Platz zu sein. Oder auch als Sehnsucht nach etwas, das man noch gar nicht richtig benennen kann. Und bei der Suche nach dem Grund für diesen inneren Zustand der Unausgewogenheit, endet man manchmal wie von Zauberhand gelenkt bei den Gedanken um die großen Lebensfragen.
Es geht bei diesen Lebensfragen auf keinen Fall darum, dass das ganze Leben falsch ist, und man jetzt alles ändern, umkrempeln oder niederreißen muss. Eher ist es ein Gefühl, dass die alte Antwort nicht mehr zu dem Menschen passt, der man geworden ist und sich ein großes Fragezeichen auftut.
Warum wir mit diesen Fragen allein oft gar nicht weiterkommen
Die fünf Lebensfragen sind groß… Sehr groß! Und genau deshalb drehen wir uns mit ihnen manchmal auch im Kreis und bekommen eine Antwort gar nicht richtig zu fassen. Wir denken nach, wir schreiben vielleicht etwas auf, suchen nach Antworten… Und trotzdem bleibt da oft dieses Fragezeichen, weil wir uns selbst nich immer vollständig von innen erkennen können. Der Grund dafür ist, dass manche unserer Muster für uns so selbstverständlich sind, dass wir sie selbst gar nicht sehen. Einige unserer Qualitäten leben wir so natürlich, dass wir sie gar nicht als besondere Kraft wahrnehmen. Und viele Themen begleiten uns so lange, dass wir glauben, sie siene einfach „normal“ oder „eben so“.
Ein Spiegel, ein Raum, andere Menschen, Impulse von außen und Fragen die tiefer gehen und auch ein System, das Zusammenhänge sichtbar macht, können unglaublich bereichernd sein, wenn es darum geht, sich selbst besser kennenzulernen.
Genau hier setzt das Lebensaufgabensystem an,.
Wie kann mir meine Lebensaufgabe Orientierung geben?
Das Lebensaufgabensystem gibt dir keine fertigen Antworten auf die fünf Lebensfragen. Soll es auch nicht. Denn die Lebensaufgabe ist eher eine Spur oder ein Kompass, der sichtbar macht, welche Qualitäten in uns liegen, welche Energie wir mitbringen und auch welche Themen immer wieder in unserem Leben auftauchen.
Wenn ich meine Lebensaufgabe besser verstehe, bekomme ich Orientierung für alle meine Lebensbereiche.
Ich erkenne klarer, warum bestimmte Fragen mich immer wieder beschäftigen. Ich verstehe besser, warum ich an manchen Stellen reagiere, suche, kämpfe oder ausweiche. Ich bekomme eine Idee davon, welche Richtung für mich wirklich stimmig sein könnte.
Ich erhalte einen tieferen Zugang zu mir selbst.
Warum Austausch so wertvoll ist
Beim Austausch rund um die Lebensfragen passiert oft etwas, das allein am Schreibtisch oder auf der Couch nicht passiert.
Wenn Menschen sich miteinander verbinden und in Reflexion gehen, entstehen oft neue Perspektiven. Man höft einen Satz von jemandem anderem und merk plötzlich: Genau! Das kenne ich auch! Oder man spricht etwas aus und versteht erst im Sprechen, was eigentlich darunterliegt.
Vor allem in der Lebensaufgaben Community Plus erlebe ich immer wieder wie wertvoll dieser Raum ist. Es geht gar nicht daraum sich gegenseitig zu analysieren oder Ratschläge zu verteilen. Es geht vor allem darum, die eigene Lebensaufgabe zu verstehen, die eigenen Qualitäten klarer zu erkennen und gemeinsam tiefer in diese Fragen einzutauchen. Dadurch entstehen oft tiefe und auch magische Momente der Erkenntnis.
In den regelmäßigen Community-Calls entsteht so ein Raum für Reflexion, für Impulse, für ehrlichen Austausch und Verbindung.
Wie finde ich meine eigene Lebensaufgabe?
Wenn du dich auch schon einmal mit einer oder mehreren der Lebensfragen beschäftigt hast und dich jetzt vielleicht fragst, wie du herausfinden kannst, was deine eigene Lebensaufgabe ist, dann bist du hier genau richtig. Ich begleite Menschen dabei, ihre Lebensaufgabe zu finden, zu erkennen und zu verstehen.
Es geht bei dem Konzept nicht darum ein fertiges Label übergestülpt zu bekommen. Es geht darum, sich selbst besser zu verstehen und die eigene innere Essenz klarer zu erkennen:
Welche Qualität steckt in dir? Welche Energie trägst du in dir? Was will durch dich wachsen? Was macht dich aus, wenn du nicht nur durch Rollen, Erwartungen und Funktionen auf dich schaust?
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensaufgabe kann ein wertvoller Schlüssel sein, um der Antwort auf die großen Lebensfragen bewusster, klarer und ehrlicher näherkommen zu können und so ein erfüllteres Lebens zu führen.
Wenn du neugierig bist, welche deine Lebensaufgabe ist und wie du deiner persönliche Antwort auf die großen Lebensfragen finden kannst, melde dich gerne bei mir!